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Politik

Rettungsdienst-Kosten: NRW will Rechnungen nach 112-Notruf verhindern

Aktualisiert:

Rettungsdienst-Wache als Symbolbild für Kosten und Einsätze im NRW-Rettungsdienst.
KI-generiertes Symbolbild.

Der Streit über die Finanzierung sogenannter Fehlfahrten im Rettungsdienst geht weiter. Gemeint sind Einsätze, bei denen ein Patient nicht in ein Krankenhaus transportiert wird, etwa weil eine Versorgung vor Ort genügt. Nach Angaben des Städtetags NRW entstehen dadurch landesweit Kosten von rund 250 Millionen Euro pro Jahr. Ein Rettungswageneinsatz kostet je nach Kommune zwischen 700 und 2.000 Euro.

Die Landesregierung wirbt für eine Übergangslösung, nach der die gesetzlichen Krankenkassen 2026 höchstens die Hälfte dieser Kosten übernehmen. Kommunen und Opposition halten das Angebot für unzureichend und befürchten, dass Städte oder Patienten belastet werden könnten. Das Land betont, Gebührenbescheide nach einem 112-Notruf verhindern zu wollen. Eine dauerhafte Lösung soll im Zuge der bundesweiten Reform der Notfallversorgung entstehen.