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Verkehr

Düsseldorfer Polizei registriert 398 Tempoverstöße

Aktualisiert:

Mobiles Geschwindigkeitsmessgerät an einer mehrspurigen Stadtstraße.
KI-generiertes Symbolbild

Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild

Der Verkehrsdienst der Düsseldorfer Polizei hat bei Kontrollen auf der Oberkasseler Brücke und der Münchener Straße insgesamt 398 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Gemessen wurde am Freitag vom Nachmittag bis in den Abend. In sechs Fällen war die Überschreitung so hoch, dass nach Angaben der Polizei ein Fahrverbot vorgesehen ist.

Auf der Oberkasseler Brücke überschritten 50 Fahrerinnen und Fahrer die dort erlaubten 50 Kilometer pro Stunde. Unter ihnen waren acht Motorradfahrer. Sechs Messungen lagen mehr als 30 Kilometer pro Stunde über der zulässigen Geschwindigkeit. Der höchste veröffentlichte Wert betraf einen 28-jährigen Motorradfahrer: Nach Abzug der Toleranz waren es 39 Kilometer pro Stunde zu viel.

Ein weiterer Autofahrer wurde mit einer vorwerfbaren Überschreitung von 17 Kilometern pro Stunde gemessen. Während der Kontrolle meldeten sich laut Polizei mehrere Zeugen und berichteten von einem vorherigen Driftmanöver. Zudem war der Mann bereits am Vortag an derselben Stelle deutlich zu schnell gemessen worden. Die Polizei leitete Berichte an Führerscheinstelle und Ordnungsbehörde weiter. Über deren Entscheidungen ist damit noch nichts gesagt.

Balkengrafik zu 50 Tempoverstößen auf der Oberkasseler Brücke und 348 auf der Münchener Straße.
Grafik: LandesJournal

Bei einem 60-jährigen Vespa-Fahrer entstand der Verdacht, dass das Fahrzeug technisch verändert worden war. Nach Darstellung der Polizei könnte es dadurch nicht mehr als Kleinkraftrad, sondern als Leichtkraftrad einzustufen sein. Das Zweirad wurde für ein Gutachten sichergestellt. Ob sich der Verdacht bestätigt, muss die technische Untersuchung zeigen.

Auf der Münchener Straße stellte die Polizei bei erlaubten 70 Kilometern pro Stunde weitere 348 Überschreitungen fest. Darunter waren 21 Motorradfahrer. Einzelne Höchstwerte für diesen Messort nannte die Behörde in ihrer Mitteilung nicht.

Die Polizei kündigte Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarngelder an. Welche Sanktion im Einzelfall folgt, hängt unter anderem von der vorwerfbaren Geschwindigkeit, möglichen Voreintragungen und der abschließenden Prüfung ab. Ein angekündigtes Fahrverbot ist deshalb noch nicht mit einer rechtskräftigen Entscheidung gleichzusetzen.

Die Kontrollen knüpfen an die Verkehrssicherheitsarbeit der Düsseldorfer Polizei an. Über die Dauer einzelner Messphasen oder die Zahl aller vorbeigefahrenen Fahrzeuge machte die Mitteilung keine Angaben. Die veröffentlichte Zahl beschreibt die festgestellten Verstöße an den beiden Kontrollorten.

Mehr zum Thema: Mehr als 300 Tempoverstöße im Kreis Borken.

Quelle und Transparenz

Primärquelle: Polizei Düsseldorf: Geschwindigkeitskontrollen im Düsseldorfer Stadtgebiet

Quellenstand: Quelle: Polizei Düsseldorf, Mitteilung vom 9. August 2026, 8.58 Uhr, über Presseportal; kontrolliert wurde am 7. August.

Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 00.53 Uhr

News mit Hilfe von KI erstellt. Fakten und Primärquelle wurden redaktionell geprüft.

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