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Politik

Kaarst: Finanzverwaltung NRW nimmt neues Rechenzentrum in Betrieb

KI-generiertes Symbolbild: Heller Serverraum mit Reihen von Serverschränken und blauen Statusleuchten.
KI-generiertes Symbolbild

Kaarst. Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen hat ihr neues Rechenzentrum in Kaarst bei Düsseldorf eröffnet. Das teilte das Finanzministerium des Landes am Freitag, 25. September, mit. Das Rechenzentrum der Finanzverwaltung (RZF) stellt die IT für mehr als 100 Finanzämter und über 30.000 Beschäftigte der Finanzverwaltung bereit.

Rund 1.100 Beschäftigte arbeiten im RZF. Sie verarbeiten nach Angaben des Ministeriums Steuerdaten, erstellen Bescheide und entwickeln Software sowie Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Das Gebäude-Ensemble umfasst rund 37.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche.

Erdwärme und Solarstrom

Für Heizung und Kühlung nutzt der Neubau 50 Erdwärmesonden, die bis zu 150 Meter tief reichen. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen auf rund 1.100 Quadratmetern Dachfläche sowie die Nutzung von Abwärme.

Eigener KI-Assistent

Im Rechenzentrum wird auch „FinAssist.NRW“ betrieben, ein im eigenen Haus entwickelter KI-Assistent für Dokumentenanalyse und Texterkennung. Die Daten verbleiben dabei nach Angaben des Ministeriums in einer geschützten Umgebung innerhalb der Verwaltung.

Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk (CDU) erklärte, das neue Rechenzentrum sichere die digitale Souveränität der Finanzverwaltung. Zur Datensicherheit sagte er: „Neue Technologien schaffen nur dann Vertrauen, wenn Sicherheit von Anfang an mitgedacht wird.“

Quelle: Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 25. September 2026.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme des tatsächlichen Ereignisses.

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