Düsseldorf. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich am Montag, 28. September, in Ankara mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen. Im Mittelpunkt standen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei. Das teilte die Landesregierung am Montag mit.
Themen waren nach Angaben der Landesregierung unter anderem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei, die Zollunion sowie Visaerleichterungen.
Wüst sagte: „Nordrhein-Westfalen und die Türkei verbindet eine besondere Beziehung. Rund eine Million Menschen mit Wurzeln in der Türkei leben bei uns, viele seit Jahrzehnten und über mehrere Generationen.“ Zugleich betonte er: „Gerade weil unsere Beziehungen so eng sind, müssen auch schwierige Fragen Teil eines offenen Dialogs sein.“
In der Mitteilung heißt es außerdem: „Die Landesregierung verfolgt die innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei mit Sorge.“
Das weitere Programm
Am Dienstag, 29. September, setzt Wüst laut Landesregierung seine politischen Gespräche in Ankara fort und ist Co-Gastgeber beim Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in der Deutschen Botschaft. Am Abend reist die Delegation nach Istanbul, wo Wüst am Mittwoch an einer NRW-Türkei-Wirtschaftskonferenz teilnimmt. Das jährliche Handelsvolumen zwischen NRW und der Türkei liegt nach Angaben der Landesregierung bei 10 bis 12 Milliarden Euro.
Quelle: Landesregierung NRW, Mitteilung vom 28. September 2026.
Weitere Angaben: Landesregierung NRW, Mitteilung zum Reiseprogramm vom 28. September 2026.
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