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NRW-Inflation steigt im August vorläufig auf 2,9 Prozent

Aktualisiert:

Heller Tankstellen-Shop mit neutralem Einkaufskorb und unscharfen Zapfsäulen im Hintergrund als Symbol für die Preisentwicklung in NRW.
KI-generiertes Symbolbild

Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild

Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen lagen im August 2026 nach vorläufigen Berechnungen 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit erreichte die Inflationsrate den höchsten Stand seit Januar 2024; damals hatte sie 3,0 Prozent betragen. Im Juli 2026 lag die Jahresrate noch bei 2,7 Prozent. Gegenüber Juli stieg der Verbraucherpreisindex im August um 0,2 Prozent.

Die sogenannte Kerninflation, bei der die Preisentwicklung von Nahrungsmitteln und Energie ausgeklammert wird, betrug 2,4 Prozent. Sie lag damit unter der gesamten Jahresteuerung. Der Abstand verweist auf den starken Einfluss der Energiepreise im aktuellen Ergebnis. Der Verbraucherpreisindex bildet eine durchschnittliche Preisentwicklung ab; wie stark einzelne Haushalte betroffen sind, hängt von ihren jeweiligen Ausgaben ab.

Energie treibt die Jahresteuerung

Energie verteuerte sich im Jahresvergleich insgesamt um 10,1 Prozent. Innerhalb dieser Gruppe verlief die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich: Strom war 5,6 Prozent günstiger als im August 2025, Gas 1,2 Prozent. Heizöl kostete dagegen 33,6 Prozent mehr. Damit standen sinkende Preise bei leitungsgebundener Energie deutlich höheren Ausgaben für Heizöl und Kraftstoffe gegenüber.

Datengrafik zur vorläufigen NRW-Inflation mit Gesamtinflation, Kerninflation und dem Preisanstieg bei Kraftstoffen im August 2026.
Daten: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) · Grafik: LandesJournal

Grafikinhalt: Datengrafik zur vorläufigen NRW-Inflation mit Gesamtinflation, Kerninflation und dem Preisanstieg bei Kraftstoffen im August 2026. Grafik in Originalgröße öffnen.

Besonders kräftig fiel der Anstieg an den Tankstellen aus. Kraftstoffe waren im August 26,5 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Diesel verteuerte sich nach Angaben des Statistischen Landesamts um 35,6 Prozent, Benzin um 24,0 Prozent. Auch gegenüber Juli stiegen die Kraftstoffpreise nochmals um 2,6 Prozent. Von Januar bis August summierte sich der Anstieg auf 22,3 Prozent.

IT.NRW verweist für den jüngsten Monatsanstieg bei Kraftstoffen auch auf das Niedrigwasser im Rhein. Über das Jahr hinweg beschreibt das Landesamt eine von internationalen Krisen und politischen Gegenmaßnahmen geprägte Entwicklung. Die Monatswerte schwankten stark: Im März stiegen Kraftstoffpreise gegenüber Februar um 15,9 Prozent, im Mai und Juni sanken sie, bevor sie im Juli um 16,6 Prozent anzogen.

Lebensmittel im Durchschnitt nahezu stabil

Bei Nahrungsmitteln lag das Preisniveau lediglich 0,1 Prozent über dem Vorjahresmonat. Hinter diesem Durchschnitt verbergen sich deutliche Gegensätze. Kopf- und Eisbergsalat verteuerten sich um 30,1 Prozent, Möhren um 18,0 Prozent und Eier um 15,8 Prozent. Günstiger wurden dagegen teilentrahmte Milch um 11,2 Prozent, Vollmilch um 10,1 Prozent sowie Butter um 32,3 Prozent.

Auch einzelne Dienstleistungen trugen zur Teuerung bei. Gaststättenpreise lagen 3,3 Prozent über dem Stand von August 2025. Für häusliche Alten- und Behindertenpflege ermittelte IT.NRW einen Anstieg um 11,5 Prozent. Solche Einzelwerte zeigen, dass die Gesamtinflationsrate weder auf alle Waren und Dienstleistungen gleichermaßen zutrifft noch die Entwicklung einzelner Ausgabenbereiche vollständig beschreibt.

Die Angaben beruhen auf dem Verbraucherpreisindex mit dem Basisjahr 2020. Grundlage sind monatliche Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Für August handelt es sich ausdrücklich um vorläufige Ergebnisse. Die endgültigen Zahlen sollen voraussichtlich am 4. September 2026 veröffentlicht und über die Landesdatenbank NRW zugänglich gemacht werden. Bis dahin kann sich der ausgewiesene Monatswert noch ändern.

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Quelle und Transparenz

Primärquelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW): NRW-Inflationsrate liegt im August 2026 bei 2,9 %
Quellenstand: 31. August 2026

Zuletzt redaktionell geprüft: 31. August 2026, 15.35 Uhr

News mit Hilfe von KI erstellt.

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