Beitragsbild: Redaktionelle Symbolgrafik: Bergisches Städtedreieck. Grafik: LandesJournal.
Düsseldorf. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat am Montag, 10. August 2026, vier Ausbildungsbetriebe im Bergischen Städtedreieck besucht. Stationen waren die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik in Solingen, das Restaurant Schützenhaus und das Sana-Klinikum in Remscheid sowie die Zimmerei Gebrüder Merten in Wuppertal. Nach Angaben des Landes standen Gespräche mit Auszubildenden, Ausbildungsverantwortlichen, Beschäftigten und Unternehmensleitungen im Mittelpunkt.
Die Betriebe stehen für unterschiedliche Branchen und Ausbildungswege. BIA beschäftigt laut Landesmitteilung rund 800 Menschen, hat seit 1999 mehr als 250 junge Menschen ausgebildet und qualifiziert derzeit zwölf Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen. Die Bezeichnung des Unternehmens als international führend stammt aus der Landesmitteilung; einen unabhängigen Vergleich nennt die Quelle nicht.
Das Restaurant Schützenhaus hat nach Angaben der Landesregierung mehr als 280 Auszubildende bis zur Prüfung begleitet. Aktuell werden dort fünf Menschen in gastronomischen Berufen ausgebildet. Am Sana-Klinikum Remscheid absolvieren demnach 135 Auszubildende die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Die Zimmerei Gebrüder Merten beschäftigt aktuell zwei Auszubildende im Zimmererberuf; zwei weitere hätten ihre Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

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Am Klinikum war während des Besuchs außerdem ein sogenanntes KI-Mobil stationiert. Es gibt nach Angaben des Landes einen ersten Einblick in das Angebot "AzubiTrain – Deine Zukunft mit KI". Dieses soll Auszubildenden Grundlagen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz vermitteln und ab September für Auszubildende sowie Ausbildungspersonal in Nordrhein-Westfalen kostenlos verfügbar sein. Details zu Laufzeit, Kapazität und Teilnahmeverfahren nennt die Pressemitteilung nicht.
Die Ausbildungstour umfasst in diesem Sommer insgesamt 25 Betriebe. Genannt werden das Bergische Städtedreieck, das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, das Ruhrgebiet, Bonn/Rhein-Sieg und der Mittlere Niederrhein. Das Land ordnet die Besuche seiner Fachkräfteoffensive zu. Organisiert werde die Tour gemeinsam mit Regionalagenturen und den Vorsitzenden der regionalen Ausbildungskonsense NRW.
Die Landesregierung verweist zudem auf mehrere Programme zur Unterstützung beruflicher Ausbildung, darunter Ausbildungswege NRW, Teilzeitberufsausbildung, zusätzliche Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung und das Werkstattjahr. Die Meldung enthält jedoch keine aktuelle Gesamtzahl offener Ausbildungsplätze und keine unabhängige Auswertung der besuchten Betriebe. Belegt sind damit der Ablauf des Besuchs und die vom Land wiedergegebenen Betriebszahlen, nicht eine allgemeine Bewertung der Ausbildungslage im Bergischen Städtedreieck.
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Quelle und Transparenz
Primärquelle: Land Nordrhein-Westfalen: Ausbildungstour führt durch das Bergische Städtedreieck
Quellenstand: Quelle: Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Ausbildungstour: Minister Laumann besucht Unternehmen und Auszubildende im Bergischen Städtedreieck, veröffentlicht am 10. August 2026; redaktionell geprüft am 12. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 12. August 2026, 10.39 Uhr
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