Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild
Das Programm „Fit for Life – mehr Lebenswissen in Schule“ wird nach einer Pilotphase im Regierungsbezirk Münster auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Schulministerin Dorothee Feller und der Geschäftsführer der Bildungsinitiative LifeTeachUs, Ludwig Thiede, unterzeichneten dazu am 20. August in Düsseldorf eine Vereinbarung.
Fachleute ergänzen den Unterricht
Schulen können sich über die App von LifeTeachUs mit Unternehmen, Handwerksbetrieben, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren vernetzen. Externe Fachleute sollen ergänzende Lernangebote gestalten und Erfahrungen aus Beruf und Alltag in den Unterricht oder in Projekttage einbringen.
Die Themen reichen nach Angaben des Ministeriums von finanzieller Bildung und Gesundheit über Demokratie und Digitalisierung bis zu Nachhaltigkeit. Das Memorandum nennt außerdem praxisnahe Einblicke in wirtschaftliche, gesellschaftliche und berufliche Fragen sowie Orientierung bei Bildungs- und Berufsentscheidungen.

Grafikinhalt: Infografik zu registrierten Fachleuten, teilnehmenden Schulen und freiwilliger Teilnahme bei Fit for Life. Grafik in Originalgröße öffnen.
In der Datenbank sind bereits 5.400 Fachleute aus Nordrhein-Westfalen registriert. Aktuell beteiligen sich 200 Schulen aus NRW. Davon zu unterscheiden ist die größere Gesamtzahl im App-Netzwerk: LifeTeachUs vermittelt nach Angaben des Ministeriums Kontakte zu mehr als 20.000 Expertinnen und Experten insgesamt.
Teilnahme bleibt freiwillig
Die Teilnahme ist für Schulen freiwillig. Die externen LifeTeacher ergänzen den Unterricht, ersetzen aber keine Lehrkräfte. Die Verantwortung für den Unterricht bleibt ausdrücklich bei der jeweiligen Lehrkraft. Das Ministerium schreibt den Gästen damit keine eigenständige Unterrichtsverantwortung zu.
LifeTeachUs stellt die digitale Plattform bereit, gewinnt und qualifiziert Fachleute und vermittelt sie an interessierte Schulen. Das Schulministerium unterstützt die landesweite Ausweitung und informiert Schulen über das Angebot. Auch Unternehmen, Institutionen, Vereine und Einzelpersonen können sich nach Angaben der Mitteilung als LifeTeacher registrieren.
Umfang, Thema und Termin einzelner Einsätze richten sich nach der jeweiligen Vermittlung. Die Vereinbarung schafft einen landesweiten Zugang zur Plattform, schreibt Schulen aber weder bestimmte Inhalte noch eine feste Zahl externer Angebote vor. Die Zahlen von 5.400 registrierten Fachleuten und 200 beteiligten NRW-Schulen bedeuten deshalb nicht, dass jede Fachperson bereits eingesetzt wurde.
Die Mitteilung weist keine Daten dazu aus, wie häufig die Angebote tatsächlich genutzt werden oder welche Wirkungen sie im Unterricht haben. Aus den Registrierungszahlen lässt sich daher noch nicht ableiten, wie viele Vermittlungen bereits zustande kamen oder wie lange einzelne Einsätze dauern.
Als mögliche Partner nennt das Ministerium neben Unternehmen und Handwerksbetrieben auch Verwaltungen, soziale Einrichtungen und Vereine. Dadurch soll ein breites Spektrum an Erfahrungen aus Beruf und Alltag verfügbar werden. Geplant sind sowohl Beiträge im regulären Unterricht als auch Angebote für Projekttage.
Die landesweite Ausweitung folgt auf die Pilotphase im Regierungsbezirk Münster. Sie öffnet den Zugang nun für Schulen in allen fünf Regierungsbezirken. Welche Themen und Formate vor Ort eingesetzt werden, richtet sich nach den jeweiligen Vereinbarungen zwischen Schule und vermittelten Fachleuten.
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Quelle und Transparenz
Primärquelle: Ministerium für Schule und Bildung NRW: Nordrhein-Westfalen macht seine Schüler und Schülerinnen „Fit for Life“
Quellenstand: 20. August 2026
Zuletzt redaktionell geprüft: 23. August 2026, 00.36 Uhr
News mit Hilfe von KI erstellt.





