Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild: zum geplanten Ersatzneubau im Autobahnkreuz Köln-Gremberg.
Köln. Im Autobahnkreuz Köln-Gremberg beginnt am Dienstag, 18. August 2026, der Ersatzneubau des zentralen Kreuzungsbauwerks. Die Brücke führt die A559 über die A4. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes sind rund vier Jahre Bauzeit vorgesehen; auf der Projektseite wird als voraussichtliches Bauende Ende 2030 genannt. Die wichtigen Fahrbeziehungen im Kreuz sollen während großer Teile der Arbeiten bestehen bleiben. Ganz ohne Einschränkungen kommt das Vorhaben jedoch nicht aus.
Autofahrende müssen während der Bauzeit mit verschwenkten und zeitweise verengten Fahrstreifen auf A4 und A559 rechnen. Auch einzelne Rampen und Fahrstreifen sollen vorübergehend gesperrt werden. Für solche Einschränkungen außerhalb der Verkehrsspitzen sieht die aktuelle Mitteilung keine gesonderten Ankündigungen vor. Vollsperrungen des Autobahnkreuzes sind ab dem Winter 2026/27 geplant und sollen überwiegend an Wochenenden liegen. Die konkreten Termine will die Autobahn GmbH jeweils später bekannt geben.
Der Neubau ersetzt eine Brücke aus vier Teilbauwerken. Die beiden inneren Teile stammen aus dem Jahr 1939, die äußeren wurden 1963 ergänzt. Nach Darstellung der Autobahn GmbH weist das Bauwerk erhebliche Schäden auf. Besonders die älteren Teile seien in einem sehr schlechten Zustand; der rechnerische Ermüdungszustand gelte als kritisch. Weitere Reparaturen seien technisch und wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. In Fahrtrichtung Aachen ist bereits ein Schutznetz angebracht, das herabfallende Betonteile auffangen soll. Auch die Abmessungen unter der Brücke entsprechen laut Projektseite nicht mehr heutigen technischen Anforderungen; die lichte Höhe liegt stellenweise unter 4,70 Metern.

Grafikinhalt: Infografik zum Brückenneubau mit Baustart, vier Bauphasen und den Baujahren der bestehenden Brückenteile. Grafik in Originalgröße öffnen.
Der Neubau ist als Stahlverbundkonstruktion geplant. Statt der bisherigen vier Überbauten soll es künftig je Fahrtrichtung der A559 einen Überbau geben. Die einzelnen Stützweiten wachsen von 25 auf 33,40 Meter, die Gesamtbreite bleibt mit 44,20 Metern nahezu unverändert. Die größeren Stützweiten erlauben es nach den Planungen, neue Widerlager weitgehend hinter den bestehenden Widerlagern zu errichten. Dadurch sollen die Verteilerfahrbahnen der A4 während eines großen Teils der Bauzeit nutzbar bleiben.
Die Arbeiten sind in vier Bauphasen gegliedert. In den ersten rund 14 Monaten entstehen Behelfsumfahrungen und Behelfsbrücken. Danach werden zunächst die westlichen Bestandsbauwerke abgebrochen und das neue Teilbauwerk für die A559 in Richtung Bonn errichtet. Diese zweite Phase soll ebenfalls etwa 14 Monate dauern. Anschließend folgt in weiteren rund 14 Monaten das östliche Teilbauwerk für die Fahrtrichtung Köln. Für Restarbeiten und den Abbau der provisorischen Verkehrsführung sind zuletzt ungefähr sechs Monate eingeplant.
Die am 18. August 2026 beginnende Maßnahme betrifft das Kreuzungsbauwerk unmittelbar im Autobahnkreuz Köln-Gremberg. Davon zu unterscheiden ist der größere Ausbau der A4 zwischen Köln-Süd und dem Bereich vor Köln-Gremberg, den die Autobahn GmbH unter dem Namen A4plus führt. Dieses etwa 5,6 Kilometer lange Vorhaben befindet sich noch in der Planung; dort wird ein Baubeginn zwischen 2032 und 2034 erwartet.
Noch offen sind die genauen Daten der angekündigten Einschränkungen und Vollsperrungen. Die Autobahn GmbH will darüber jeweils zeitnah informieren. Auch ein taggenaues Bauende nennt sie nicht. Für die Reiseplanung sind deshalb die jeweils aktuellen Verkehrsmeldungen entscheidend.
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Quelle und Transparenz
Quellenstand: Quelle: Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, A4/A559: Ersatzneubau im Autobahnkreuz Köln-Gremberg startet am 18. August 2026, veröffentlicht 2026-08-11; redaktionell geprüft am 11. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 20.22 Uhr
News mit Hilfe von KI erstellt. Fakten und Primärquelle wurden redaktionell geprüft.





