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Umwelt

Obere Diemel soll am Dienstag mit Gewässerentwicklungspreis ausgezeichnet werden

Aktualisiert:

Naturnaher kleiner Fluss mit Kiesbänken, Ufergräsern und bewaldeten Hügeln.
KI-generiertes Symbolbild

Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild

Die renaturierte Obere Diemel im Hochsauerlandkreis soll am Dienstag mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 ausgezeichnet werden. Nach der Terminankündigung des Landes will die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall einen Abschnitt zwischen Giershagen, Bredelar und Marsberg würdigen. Die Verleihung ist für den 11. August in Marsberg-Giershagen angekündigt.

Bei einer Renaturierung sollen begradigte oder technisch ausgebaute Gewässer wieder mehr natürliche Strukturen erhalten. Dazu können flachere Ufer, unterschiedliche Strömungsbereiche, mehr Platz für Eigendynamik und besser angebundene Auen gehören. Welche Einzelmaßnahmen an der Oberen Diemel ausgezeichnet werden sollen, ist Gegenstand eines angekündigten Rundgangs am Fluss.

Nach dem Terminplan des Landes soll die Veranstaltung um 10.30 Uhr am Meilerplatz in Giershagen beginnen. Die Preisübergabe und die Enthüllung einer Ehrentafel sind gegen 11.45 Uhr vorgesehen. Anschließend ist ab 12 Uhr eine Besichtigung des Gewässers geplant. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat seine Teilnahme angekündigt.

Schematische Flussgrafik zur Oberen Diemel zwischen Giershagen, Bredelar und Marsberg.
Grafik: LandesJournal

Der zur Auszeichnung vorgesehene Abschnitt verbindet mehrere Orte im östlichen Hochsauerlandkreis. Für die Region ist die Diemel zugleich Naturraum und Teil der lokalen Landschaft. Gewässerentwicklung kann dort verschiedene Ziele zusammenführen: Lebensräume aufwerten, die Durchgängigkeit verbessern und einem Fluss bei hohen Wasserständen mehr Raum geben. Wie stark diese Ziele im konkreten Projekt gewichtet wurden, muss aus der Projektdokumentation hervorgehen.

Der angekündigte Preis stammt von einem Fachverband und ist keine neue Förderzusage des Landes. Auch über zusätzliche Baumaßnahmen oder weitere Finanzmittel enthält die Terminankündigung keine Angaben. Im Mittelpunkt steht die vorgesehene Anerkennung der bereits geleisteten Entwicklung des Flussabschnitts. Mögliche spätere politische oder finanzielle Entscheidungen sind davon zu trennen.

Die Preisverleihung hatte zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht stattgefunden. Berichtet wird deshalb über die offizielle Ankündigung und nicht über einen bereits vollzogenen Festakt. Sollte der Veranstalter nach Dienstag weitere Daten zu Flächen, Kosten oder ökologischen Ergebnissen vorlegen, können diese die bisherige Einordnung ergänzen.

Bei der angekündigten Gewässerbesichtigung sollen die Veränderungen vor Ort sichtbar werden. Die Veranstaltung greift damit ein Thema auf, das sonst häufig nur in Planunterlagen vorkommt: wie ein ehemals stärker eingeengter Fluss wieder strukturreicher gestaltet werden kann. Ob alle Programmpunkte wie angekündigt stattfinden, lässt sich erst nach dem Termin bestätigen.

Mehr zum Thema: Wiesenvogelschutz im Kreis Borken.

Quelle und Transparenz

Primärquelle: Land Nordrhein-Westfalen / Umweltministerium: Termin zur Verleihung des Gewässerentwicklungspreises 2026 in Marsberg

Quellenstand: Quelle: Land Nordrhein-Westfalen, Terminankündigung für den 11. August 2026; am 10. August fachlich gegen die am Vortag gesicherte Primärquellenevidenz geprüft, da der Server beim erneuten Abruf nicht antwortete.

Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 00.53 Uhr

News mit Hilfe von KI erstellt. Fakten und Primärquelle wurden redaktionell geprüft.

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