Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild
Die nordrhein-westfälische Industrie hat im Jahr 2025 insgesamt 110.200 Tonnen Katzenfutter hergestellt. Das waren 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW beteiligten sich 15 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes an der Erhebung. Gegenüber 2005 hat sich die Produktionsmenge damit mehr als verdreifacht. Damals wurden 35.100 Tonnen erfasst.
Auch im längerfristigen Vergleich ist der Anstieg deutlich. Seit 2015, als neun Betriebe 56.500 Tonnen produzierten, hat sich die Menge nahezu verdoppelt. IT.NRW beziffert das Plus auf 95 Prozent. Für das erste Quartal 2026 liegen vorläufige Ergebnisse vor: Danach stieg die Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um weitere 1,6 Prozent. Ob sich dieser Trend im Gesamtjahr fortsetzt, lässt sich daraus noch nicht ableiten.
Der Schwerpunkt der Produktion liegt in Ostwestfalen-Lippe. Betriebe aus dem Regierungsbezirk Detmold erzeugten 54,9 Prozent der nordrhein-westfälischen Menge. Auf den Regierungsbezirk Düsseldorf entfielen 32,1 Prozent. Die Statistik weist keine einzelnen Unternehmen aus. Sie zeigt damit regionale Produktionsanteile, erlaubt aber keine Aussagen über konkrete Standorte oder Marken.

Bundesweit wurden 2025 rund 617.000 Tonnen Katzenfutter hergestellt. Das waren 0,9 Prozent weniger als 2024. Nordrhein-Westfalen kam auf 17,9 Prozent der deutschen Produktionsmenge. Nach Angaben von IT.NRW ist das der höchste Landesanteil der vergangenen 20 Jahre. Im Vorjahr hatte NRW noch 16,6 Prozent erreicht.
Menge und Umsatz entwickelten sich allerdings unterschiedlich. Der nominale Absatzwert der nordrhein-westfälischen Produktion lag 2025 bei 244,3 Millionen Euro. Damit sank er gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent, obwohl mehr Futter hergestellt wurde. Nominal bedeutet, dass Preisveränderungen nicht herausgerechnet sind. Aus dem Wert allein lässt sich deshalb nicht unmittelbar auf die Ertragslage der Unternehmen schließen.
Die Daten stammen aus der Produktionserhebung im Verarbeitenden Gewerbe. Einbezogen werden nach den statistischen Regeln im Allgemeinen Betriebe von Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten. Erfasst sind Futtermittelzubereitungen für Katzen ohne Vormischungen. Für die Jahre 2009 und 2010 veröffentlicht IT.NRW wegen Geheimhaltung keine Mengenwerte.
Die Mitteilung erschien anlässlich des Internationalen Katzentages am 8. August. Sie liefert vor allem einen Blick auf die industrielle Entwicklung eines spezialisierten Segments der Nahrungsmittelwirtschaft. Aussagen über Zahl oder Haltung von Katzen in NRW, Futterpreise im Handel oder den Verbrauch privater Haushalte sind mit dieser Produktionsstatistik nicht verbunden.
Mehr zum Thema: NRW-Industrieproduktion im Juni.
Quelle und Transparenz
Quellenstand: Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Pressemitteilung vom 6. August 2026; erneut geprüft am 10. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 00.53 Uhr
News mit Hilfe von KI erstellt. Fakten und Primärquelle wurden redaktionell geprüft.





