Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild: Warnung vor einer telefonischen Betrugsmasche. Das Motiv zeigt keinen realen Fall und keine beteiligte Person.
Im Hochsauerlandkreis haben Unbekannte in den vergangenen Tagen mehrfach versucht, Menschen am Telefon zur Herausgabe ihrer Bankkarte und PIN zu bewegen. Nach Angaben der Kreispolizeibehörde kam es sowohl zu vollendeten Betrugsfällen als auch zu mehreren Versuchen. Die Behörde veröffentlichte weder eine genaue Fallzahl noch Tatorte, einzelne Tatzeiten, Schadenssummen oder persönliche Angaben zu Betroffenen. Deshalb lässt sich aus dem öffentlichen Stand nicht ableiten, wie viele Menschen betroffen sind oder ob alle Fälle zusammenhängen.
Die Angaben erlauben deshalb nur eine vorsichtige Einordnung. Belegt sind mehrere vollendete Fälle und mehrere Versuche im Kreisgebiet; wie viele Anrufe, Abholungen oder Abhebungen es insgesamt gab, bleibt offen. Auch aus den beschriebenen Fahrrädern lässt sich weder eine bestimmte Person noch eine feste Gruppe ableiten.
Die Anrufenden geben sich laut Polizei als Beschäftigte einer Bank aus. Als Vorwand behaupten sie etwa, eine Karte müsse geprüft, gesperrt oder ausgetauscht werden. Danach sollen die Angerufenen Bankkarte und PIN einer angeblich beauftragten Person aushändigen. Kurz darauf erscheint ein Abholer an der Wohnanschrift. In den bislang bekannt gewordenen Fällen waren diese Personen mit Fahrrädern unterwegs. Nach der Übergabe sollen sie unmittelbar zu einer Bank oder einem Geldautomaten gefahren sein und Geld vom Konto abgehoben haben.

Grafikinhalt: Infografik mit drei Schutzschritten: auflegen, Bank selbst anrufen und im Ernstfall handeln Grafik in Originalgröße öffnen.
Grundlage dieser Darstellung ist die Warnung der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis. Sie rät dazu, unerwartete Anrufe angeblicher Bankbeschäftigter selbstständig zu prüfen: Das Gespräch sollte beendet und die Bank über eine bereits bekannte oder selbst recherchierte offizielle Nummer zurückgerufen werden. Angaben zu Festnahmen oder identifizierten Tatverdächtigen enthält die Warnung nicht.
Für den Schutz gilt nach Angaben der Polizei: Bankmitarbeitende fragen nicht nach der PIN. Bankkarte und Geheimzahl dürfen nicht an unbekannte Personen übergeben werden. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen und das Gespräch sofort beenden. Anschließend sollte die eigene Bank ausschließlich über eine bereits bekannte oder selbst recherchierte offizielle Telefonnummer kontaktiert werden.
Befindet sich ein mutmaßlicher Abholer noch vor der Tür, rät die Polizei zum sofortigen Notruf 110. Die Person soll weder festgehalten noch verfolgt werden. Wurden Karte oder PIN bereits übergeben, muss die Karte unverzüglich gesperrt und Anzeige erstattet werden. Verdächtige Anrufe oder Beobachtungen können der örtlich zuständigen Polizeidienststelle gemeldet werden. Bei einer akuten Situation ist 110 die richtige Nummer.
Die Polizei bittet darum, insbesondere ältere Angehörige, Bekannte sowie Nachbarinnen und Nachbarn über die Betrugsmasche zu informieren. Die veröffentlichten Angaben stammen allein von der Polizei. Identitäten von Tatverdächtigen nennt die Meldung nicht; eine strafrechtliche Schuld einzelner Personen ist nicht festgestellt.
Die Polizei nennt weder einzelne Betroffene noch deren Wohnorte oder Schadenssummen. Diese Angaben bleiben zum Schutz der Betroffenen und mangels veröffentlichter Einzelheiten offen.
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Quelle und Transparenz
Quellenstand: Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, Hochsauerlandkreis: Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern – Betrüger holen Bankkarten persönlich ab, veröffentlicht 2026-08-11T10:10:00+02:00; redaktionell geprüft am 11. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 20.22 Uhr
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