Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild: Kupferkabel auf einer neutralen Arbeitsfläche. Das Bild zeigt weder den Tatort noch den Tathergang.
Aus einem Bahntunnel in Bergisch Gladbach-Bensberg wurden nach Polizeiangaben mindestens 2.000 Meter Kupferkabel gestohlen. Den Gesamtwert der Kabel schätzt die Polizei auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich. Der betroffene Tunnel liegt zwischen den Haltestellen Im Hoppenkamp und Bensberg Bahnhof der KVB-Linie 1. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.
Aufgefallen war das Fehlen der Kabel in der Nacht zu Dienstag, 11. August 2026. Ein Zeuge bemerkte nach Polizeiangaben gegen 0.45 Uhr das Fehlen der Kupferkabel. Seinen Angaben zufolge kann die Tat nicht vor dem 13. Juli 2026 geschehen sein. Wann genau die Kabel innerhalb dieses möglichen Zeitraums entwendet wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis geht derzeit von einem gewerbsmäßigen Diebstahl aus. Diese Einordnung ist eine vorläufige Bewertung der Ermittlungsbehörde, keine gerichtliche Feststellung. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und ließ am Tunnel Spuren sichern. Angaben zu Tatverdächtigen, Festnahmen oder einer Personenbeschreibung machte sie nicht. Das zuständige Kriminalkommissariat richtet seinen Zeugenaufruf allgemein an Menschen, die Hinweise zur Tat geben können.

Grafikinhalt: Infografik mit Tatzeitraum, mindestens 2.000 Metern Kupferkabel und offenem Ermittlungsstand Grafik in Originalgröße öffnen.
Dass niemand verletzt wurde, erklärt die Polizei mit der bereits bestehenden Betriebspause auf dem Streckenabschnitt. Die Kölner Verkehrs-Betriebe bestätigen in ihren aktuellen Baustelleninformationen, dass die Linie 1 vom 13. Juli, etwa 3 Uhr, bis zum 14. August, etwa 3 Uhr, zwischen Merheim und Bensberg getrennt ist. Auf dem Abschnitt fahren Ersatzbusse der Linie 101. Die Sperrung war demnach wegen gebündelter Bau- und Gleisarbeiten geplant und bestand schon vor der Entdeckung des Diebstahls.
Ob der Kabeldiebstahl zusätzliche Schäden an der Bahntechnik verursacht oder den vorgesehenen Bauablauf beeinflusst hat, geht aus den veröffentlichten Angaben nicht hervor. Ebenso offen sind mögliche Reparaturkosten. Der von der Polizei genannte Betrag bezeichnet den geschätzten Wert der entwendeten Kabel und ist nicht automatisch mit dem gesamten wirtschaftlichen Schaden gleichzusetzen. Zusätzliche Einschränkungen für Fahrgäste nennt die Polizeimeldung nicht.
Fest steht damit nur, dass die Polizei den Kabelwert schätzt; weitere Kosten beziffert sie nicht.
Auch zur Vorgehensweise der Tatverdächtigen gibt es bislang keine öffentlichen Einzelheiten. Unklar ist unter anderem, wie lange der Abbau dauerte, wie die große Kabelmenge transportiert wurde und ob die Tat in mehreren Etappen erfolgte. Es gibt derzeit auch keinen veröffentlichten Beleg dafür, dass die laufenden Bauarbeiten gezielt ausgenutzt wurden oder ein Zusammenhang mit früheren Kabeldiebstählen besteht.
Die Polizeimeldung ordnet die entwendete Menge und ihren geschätzten Wert ein, enthält aber keine genauere Eingrenzung des Tatzeitpunkts innerhalb des genannten Zeitraums.
Das zuständige Kriminalkommissariat 3 bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, sich unter 02202 205-0 an die Polizei Rhein-Berg zu wenden.
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Quelle und Transparenz
Primärquelle: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis: POL-RBK: Bergisch Gladbach – Kupferkabel aus Bahntunnel entwendet
Quellenstand: Quelle: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, POL-RBK: Bergisch Gladbach – Kupferkabel aus Bahntunnel entwendet, veröffentlicht 2026-08-11T08:18:01+02:00; redaktionell geprüft am 11. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 11. August 2026, 20.22 Uhr
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