Der Städte- und Gemeindebund NRW fordert eine Kita-Finanzierung, die auch bei sinkenden Kinderzahlen verlässlich bleibt. Das Präsidium begrüßte bei seiner Sitzung am 9. Oktober in Arnsberg grundsätzlich den von der Landesregierung angestoßenen Reformprozess.
Verbandspräsident Tobias Stockhoff verwies auf große regionale Unterschiede: Während manche Kommunen weiterhin zusätzliche Betreuungsplätze brauchen, geht andernorts die Nachfrage zurück. Weniger betreute Kinder bedeuten nach dem bisherigen System geringere Einnahmen aus Kindpauschalen; Gebäude-, Personal- und Betriebskosten sinken jedoch nicht entsprechend.
Der Verband warnt deshalb vor neuen Finanzierungslücken und einer Ausdünnung wohnortnaher Betreuung, besonders im ländlichen Raum. Er fordert flexible, am tatsächlichen Bedarf ausgerichtete Mittel und eine faire Verteilung der finanziellen Risiken zwischen Land, Kommunen und Trägern.
Dies ist die Position des kommunalen Spitzenverbandes, keine bereits beschlossene Gesetzesänderung. Das verwendete Bild zeigt einen fiktiven Raum und keine Einrichtung, für die eine Schließung angekündigt wäre.
Quelle: Städte- und Gemeindebund NRW, 9. Oktober 2026.
Bildhinweis: KI-Symbolbild | Fiktive Szene. Keine Aufnahme des tatsächlichen Ereignisses.
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