Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild
Das NRW-Gesundheitsministerium will von 2027 bis 2030 insgesamt 286,6 Millionen Euro für den Hitzeschutz bereitstellen. Minister Karl-Josef Laumann stellte die drei Förderprogramme am 4. September in Düsseldorf vor.
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Vorgesehen sind 200 Millionen Euro für Krankenhäuser. Unterstützt werden sollen unter anderem Kühlung und Verschattung in besonders belasteten Bereichen wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Kreißsälen und Operationssälen.
Für Pflegeeinrichtungen sind 50 Millionen Euro vorgesehen. Dieser Teil steht nach Angaben des Ministeriums unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers. Förderfähig sollen vor allem fest installierte Kühlgeräte sowie entsprechende Decken oder Segel sein.

Grafikinhalt: 200 Mio. Euro: Krankenhäuser; 50 Mio. Euro: Pflege, Haushaltsvorbehalt; 36,6 Mio. Euro: kommunaler Hitzeschutz.
Unterstützung für die Kommunen
Weitere 36,6 Millionen Euro sind für den kommunalen Gesundheitsdienst eingeplant. In den 53 Kreisen und kreisfreien Städten sollen damit bis zu jeweils zwei Vollzeitkräfte für den gesundheitsbezogenen Hitzeschutz unterstützt werden.
Die SozialstiftungNRW stellt daneben ein eigenes Programm über 20 Millionen Euro für Einrichtungen der Eingliederungshilfe bereit. Diese Summe ist nicht Bestandteil der 286,6 Millionen Euro. Die Ankündigung beschreibt geplante Förderungen, nicht bereits abgeschlossene Umbauten.
Mehr zum Thema: Weitere Meldungen: Gesundheit & Soziales
Quelle und Transparenz
Primärquelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
Quellenveröffentlichung: 4. September 2026
Zuletzt redaktionell geprüft: 5. September 2026 um 02:00
News mit Hilfe von KI erstellt.





