Beitragsbild: Redaktionelle Symbolgrafik: Oberhausen. Grafik: LandesJournal.
Oberhausen erhält im Städtebauförderprogramm 2026 des Landes Nordrhein-Westfalen rund 15,2 Millionen Euro. Nach Angaben der Stadt ist dies die zweithöchste Fördersumme aller Kommunen in NRW. Das Geld verteilt sich auf zwei Fördergebiete: Rund 10,5 Millionen Euro sind für den „Brückenschlag“ in Alt-Oberhausen vorgesehen, rund 4,7 Millionen Euro für Maßnahmen in Sterkrade.
Der größte Anteil für Alt-Oberhausen fließt nach Darstellung der Stadt in einen Finanzierungsabschnitt zum Umbau der Marktstraße. Für diesen Abschnitt sind im Programm 2026 rund 10,5 Millionen Euro eingeplant. Die zentrale Einkaufsstraße soll neu gestaltet und als Einkaufs-, Aufenthalts- und Begegnungsort gestärkt werden. Bereits 2024 waren rund 2,2 Millionen Euro für einen ersten Finanzierungsabschnitt mit Planungs- und Projektsteuerungsleistungen bewilligt worden.
Das kalkulierte Gesamtvolumen für den Umbau der Marktstraße liegt laut Stadt bei rund 63 Millionen Euro. Diese Summe ist nicht mit der aktuellen Landesförderung gleichzusetzen: Die 15,2 Millionen Euro betreffen das Förderprogramm 2026 und verteilen sich auf beide Oberhausener Gebiete. Wie sich das gesamte Projektvolumen im weiteren Verlauf finanziert, wird in der aktuellen Mitteilung nicht vollständig aufgeschlüsselt.

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Im Gebiet „Brückenschlag“ verweist die Stadt außerdem auf bereits umgesetzte Projekte. Dazu zählen modernisierte Schulhöfe an der Anne-Frank-Realschule, dem Elsa-Brändström-Gymnasium und dem Hans-Sachs-Berufskolleg. Eine Steganlage am Hans-Sachs-Berufskolleg soll im Herbst 2026 fertiggestellt werden. Auch die energetische Sanierung und das Außengelände des LVR-Industriemuseums wurden unterstützt; die Arbeiten für die geplante Wiedereröffnung im kommenden Jahr laufen weiter.
Neben den größeren Vorhaben nennt die Stadt bislang 43 kleinere Erneuerungen aus dem Fassaden- und Hofprogramm. Hinzu kommen Nachbarschaftsprojekte und kleinere Gestaltungsmaßnahmen, die über Verfügungs- und Projektfonds unterstützt werden. Ein Stadtteilmanagement begleitet die Vorhaben mit Beratung sowie Beteiligungs- und Informationsangeboten.
In Sterkrade steht der klimaresiliente Umbau der Bahnhofstraße im Mittelpunkt. Die Bauarbeiten sollen nach den veröffentlichten Planungen im Herbst 2026 beginnen. Mehr Grünflächen, Wasserelemente und eine höhere Aufenthaltsqualität sollen den öffentlichen Raum aufwerten und besser an Folgen des Klimawandels anpassen. Eine Garantie für Termine oder Kostenentwicklung enthält die Mitteilung nicht.
Grundlage dieses Berichts ist die Pressemitteilung der Stadt Oberhausen vom 11. August 2026. LandesJournal übernimmt die Fördersummen und Projektstände als aktuelle Behördenangaben. Bewilligte Fördermittel, kalkulierte Gesamtvolumina und bereits umgesetzte Maßnahmen werden dabei getrennt dargestellt, damit aus der aktuellen Zusage keine weitergehende Finanzierung oder bereits abgeschlossene Umsetzung abgeleitet wird.
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Quelle und Transparenz
Primärquelle: Stadt Oberhausen: Oberhausen erhält rund 15,2 Millionen Euro Städtebauförderung
Quellenstand: Quelle: Stadt Oberhausen, Zweithöchste Fördersumme in NRW: Oberhausen erhält 2026 rund 15,2 Millionen Euro Städtebauförderung, veröffentlicht am 11. August 2026; redaktionell geprüft am 12. August 2026.
Zuletzt redaktionell geprüft: 12. August 2026, 10.39 Uhr
News mit Hilfe von KI erstellt. Fakten und Primärquelle wurden redaktionell geprüft.





